Was ist eine Gesundheitspraktikerin für Sexualkultur nach der DGAM?
Bei vielen Anbieterinnen für Frauenmassage bzw. Tantramassage sieht man die Berufsbezeichnung „Gesundheitspraktikerin für Sexualkultur“ bzw. „Gesundheitspraktikerin für Sexualität“. Diesen Bezeichnung können Anbieter/innen führen, die einen entsprechende Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin (DGAM) erhalten haben. Hierfür besucht man einen Kurs, bei dem die Positionierung der Gesundheitspraktikerin gegenüber den Heilberufen und unseriösen Angeboten genau herausgearbeitet wird: Die Gesundheitspraktikerin für Sexualkultur arbeitet präventiv zum Beispiel mit Massagen, sie verspricht keine Heilung, sie bietet Anleitung zur Selbsterfahrung oder auch Schulungen an.
Eine Zertifizierung der deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin DGAM
Die DGAM formulierte die Tätigkeit sehr schön:
„… Leitgedanke für die Tätigkeit des/der Gesundheitspraktiker/in BfG für Sexualkultur ist die Möglichkeit des aktiven Miterschaffens einer neuen und zeitgemäßen Sexualkultur in Bejahung der körperlichen Aspekte, der dabei entstehenden Gefühle und Emotionen und in Bejahung des möglichen spirituellen Erlebens – einer Sexualkultur basierend auf Wertschätzung für sich und Andere….“.
Mehr Infos bei der DGAM bzw. BfG, dem Bundesverband für Gesundheitspraktiker.